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Design Thinking ist und bleibt Trend 2016

Jetzt zum Jahreswechsel äußern sich wieder viele Experten zu aktuellen Trends. Für viele bleibt Design Thinking auch 2016 wichtig. Kein Wunder, bietet Design Thinking doch einen Prozess und ein Toolkit aus Methoden, um aus Nutzerperspektive Probleme innovativ zu lösen. Damit hilft Design Thinking, die digitale Transformation als Chance zu nutzen.

 

Zum ersten Mal untersucht eine kürzlich veröffentlichte Studie des Hasso Plattner Instituts umfassend den Status von Design Thinking in der Praxis vor allem deutscher Unternehmen. Die wichtigsten Erkenntnisse aus der Studie Parts Without a Whole stelle ich in diesem Beitrag zusammen mit meiner Einschätzung vor.

 

Die D-School am Hasso Plattner Institut in Potsdam bietet seit 2007 eine Zusatzausbildung in Design Thinking für Studierende aller Fachrichtungen und Kurse für Berufstätige an. So ist zu erwarten, dass unter den 235 Teilnehmern der Umfrage und den 8 Interviewpartnern für die Studie viele Personen aus dem Umfeld des Alumni-Netzwerk der D-School stammen.

Design Thinking noch recht jung

Wenig überraschend ist daher, dass fast die Hälfte der Befragten Design Thinking in einer Bildungseinrichtung gelernt hat. Recht hoch ist auch der Anteil derer, die sich das nötige Know-How ganz oder teilweise selbst angeeignet haben. Interne oder externe Coaches unterstützen den Lernprozess mit Workshops und Materialien.

 

Dass Design Thinking für viele Unternehmen noch immer recht neu ist, zeigt sich auch daran, dass ich mit mittlerweile fast 5 Jahren Erfahrung bereits in der Spitzengruppe der Umfrageteilnehmer bin. Dreiviertel der Befragten wenden Design Thinking erst seit kürzerer Zeit an. Andererseits zeigt sich in der jahrzehntelangen Erfahrung Einzelner, dass zwar der Begriff, nicht unbedingt aber die Denkweise neu ist.

Design Thinking meist in Teilbereichen des Unternehmens

In den meisten befragten Unternehmen wird Design Thinking teilweise angewendet, typischerweise vor allem in R&D, Marketing und Consulting Abteilungen. Ein weitaus geringer Anteil nutzt bisher Design Thinking für strategische Entscheidungen oder hat gar eine Integration in die gesamte Unternehmenkultur geschafft. Etwa jedes fünfte Unternehmen verlässt sich auf externe Dienstleister.

Typische Verankerung von Design Thinking in Unternehmen laut einer Studie der D-School.

Design Thinking im Mittelstand

Überrascht hat mich, dass sich nur 12% der Unternehmen dem Mittelstand zurechnen. Hat die Studie so wenig Teilnehmer aus dem Mittelstand erreicht oder hat der Mittelstand die Chancen von Design Thinking erst so selten erkannt?

 

Unternehmen berichten in der Studie von einer verbesserten Arbeitskultur, effizienteren Innovationsprozessen und mehr Kundennähe. Gerade der Mittelstand ist nah am Kunden und kann es sich nicht leisten, mit großen Innovationen zu scheitern. Da kann Design Thinking einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil verschaffen. Und gerade im Mittelstand kann es doch gelingen, Design Thinking innerhalb kurzer Zeit im gesamten Unternehmen zu etablieren.

Schließen Sie sich dem Trend an!

Um Design Thinking in Ihrem Unternehmen zu etablieren, ist laut der Studie vor allem eine Rückendeckung der Führungsetage notwendig. Mitarbeiter brauchen die entsprechende finanzielle Unterstützung, Raum und Zeit, um Design Thinking anzuwenden.

 

Sprechen Sie mich an, wenn Sie Design Thinking kennenlernen wollen. In einem In-House Design Thinking Workshop kann ich individuell auf Ihr Unternehmen eingehen. Auf Wunsch kann ich Ihren Innovationsprozess gerade am Anfang auch als Coach begleiten.


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Katrin Mathis, UX Konzepterin und Service Designerin aus Freiburg

Katrin Mathis
MBA in Service Innovation & Design und BSc in OnlineMedien berät seit über 10 Jahren Unternehmen, die digitale Transformation zum Nutzen ihrer Kunden einzusetzen.